Sozialpädagogisch-Therapeutische Wohngruppe

 

Unsere Methodik

Die methodischen Grundlagen der Sozialpädagogisch-Therapeutischen Wohngruppe orientieren sich an dem Bedarf der besonderen Zielgruppe. Dabei ist das Leistungsangebot bestrebt Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von herausforderndem Verhalten und (drohender) seelischer Behinderung zu verhindern und Kindern und Jugendlichen eine Teilhabe in der Gemeinschaft und am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Grundlage ist, einen Ort zu schaffen, der für die Kinder und deren Familien die Möglichkeit bietet, korrigierende Erfahrungen zum bisherigen Weg wahrzunehmen, zu verinnerlichen und umzusetzen. Dies soll für die Kinder und Jugendlichen im Rahmen des stationären Angebotes und für die Eltern in Form intensiver Familienarbeit ermöglicht werden.

Grundvoraussetzung für das hier beschriebene Leistungsangebot ist die Annahme eines „heilsamen Geschehens im natürlichen Lebensalltag“ (vgl. Gahleitner), sprich dem Verständnis, dass nicht nur ein besonderes Setting wie psychotherapeutischen Behandlungen im ambulanten oder stationären Rahmen, sondern vor allem auch Situationen des wirklichen Lebens (Essen, Aufstehen, Spielen, etc.) eine heilende Funktion und einen nachsozialisierenden Charakter haben.

Der Ansatz eines sozialpädagogisch-therapeutischen Milieus (vgl. Gahleitner) in Verbindung mit einem raumpädagogischen Konzept, welches in seinem Zusammenspiel pädagogisches Handeln mit therapeutischem Verstehen sowie architektonischen Wissens in Einklang bringt, wird daher handlungsleitendes Prinzip der Wohngruppe sein.

Kernelemente sind:

  • Beziehungsorientierung
  • Lebensweltorientierung
  • Ressourcenorientierung
  • Dialogisch orientierte Fachkompetenz
  • Vernetzungskompetenz
  • Lösungsorientierte Familienarbeit
https://www.lukasstiftung-altenburg.de/sozialpaedgogisch-therapeutische_wohngruppe_elemente_unsere_methodik_de.html