Ev. Lukas-Stiftung Altenburg
Gesprächssituation

Angehörigenarbeit

Angehörigengespräche


Psychiatrische Erkrankungen betreffen selten nur den kranken Menschen selbst. Häufig besteht in seinem Umfeld das Bedürfnis, ihm hilfreich zur Seite zu stehen; auf jeden Fall sind das Umfeld und insbesondere die Familie mit den Folgen der Krankheit konfrontiert.


Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik unterstützt die Menschen aus dem Umfeld der Patienten und bindet sie, wo immer dies möglich, sinnvoll und gewünscht ist, in die Arbeit mit ein. Darüber hinaus geben wir ihnen auch Hilfestellungen für den Umgang mit der Situation – beispielsweise in Schulungen, Gesprächen oder Angehörigengruppen.


Für die Situation der Familie – und damit auch für die optimale Behandlung und Rückfallvermeidung beim Patienten – ist es sehr wichtig, dass Angehörige einen fundierten Wissensstand über das Krankheitsbild und den Umgang damit haben. Ärzte, der Sozialdienst und die Mitarbeiter des Pflegepersonals bieten deshalb Angehörigengespräche an. Deren Ziel ist es, die Symptomatik und den Verlauf des Krankheitsbilds zu verdeutlichen, medikamentöse, psychotherapeutische und psychosoziale Hilfen aufzuzeigen, das soziale und familiäre Umfeld des Patienten behutsam in die Therapie mit einzubeziehen und hilfreiche Informationen für die konstruktive Bewältigung des Alltags zu vermitteln.


Wir informieren Angehörige auch über weiterführende Möglichkeiten, die im Anschluss an den Klinikaufenthalt bestehen, und geben Unterstützung in Fragen der finanziellen und sozialen Absicherung. Neben Einzelgesprächen bieten wir auch Gruppengespräche an, die den Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen ermöglichen.

 
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