Ev. Lukas-Stiftung Altenburg
Flur der Station 2A

Stationäre Therapie

Im Zentrum unserer Arbeit steht die ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Die Einbeziehung der Patienten in die therapeutische Zielfindung und wichtige Entscheidungsprozesse ist dabei ein wichtiger Grundsatz.


Die vier Stationen unserer Klinik bieten dafür ein klar überschaubares, stützendes und emotional wenig belastendes Umfeld. Sie werden nach dem Heterogenitätsprinzip belegt, also mit Männern und Frauen mit verschiedenen Krankheitsbildern und unterschiedlichen Alters. Die krankheitsspezifischen Therapien erfolgen überstationär, zum Beispiel in der Psychosegruppe, der Suchtgruppe oder Gesprächsgruppen für ältere Patienten.


Wir verzichten bewusst auf eine spezielle Aufnahmestation. Das bedeutet, dass Patienten auch von der Station entlassen werden, in der sie aufgenommen wurden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Behandlung durch die gleichen Bezugspersonen – eine verlässliche therapeutische Beziehung kann aufgebaut und gehalten werden, der Patient hat immer einen persönlichen Ansprechpartner. Ein weiterer wichtiger Grundsatz unserer Arbeit ist es, die Türen der Stationen nicht zu verschließen. Dies geschieht nur im Bedarfsfall – was jedoch eine absolute Ausnahme bleiben soll.


Zu den täglichen Abläufen auf der Station gehören gemeinsame Morgenrunden, in denen sich die Patienten mit Pflegepersonal und Ärzten über ihr individuelles Befinden austauschen können, Wünsche, Vorschläge, aber auch Kritik und Beschwerden äußern können. Zudem frühstücken die Patienten einer Station gemeinsam und können an verschiedensten gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehmen – zum Beispiel an Spaziergängen, Wanderungen, Ausflügen oder Museumsbesuchen.

 
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist eine Einrichtung der Ev. Lukas-Stiftung Altenburg.
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