Ev. Lukas-Stiftung Altenburg

Alkohol- und Drogenabhängigkeit

Suchterkrankungen entwickeln sich meist schleichend. Lange bleiben sie Außenstehenden verborgen, aber auch suchtkranke Menschen selbst verleugnen sie häufig.


Meist tritt ein Suchtverhalten als Bewältigungsversuch eines Konflikts und als vermeintlicher Selbstschutz auf: unangenehme Gefühle sollen in angenehme verwandelt werden – aus Angst wird Zufriedenheit, aus Selbstzweifeln ein Hochgefühl. Der Konsum von Suchtmitteln stellt einen subjektiv erwünschten körperlichen, sozialen oder psychischen Zustand her, bietet Entlastung und Beruhigung. In späteren Phasen kann ein solches Suchtverhalten sogar ausgelöst werden, ohne dass eine konkrete Konfliktsituation für den Süchtigen besteht. Ca. 5 % der erwachsenen Bevölkerung haben eine stoffgebundene Abhängigkeitsproblematik von Krankheitswert.

 
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