Ev. Lukas-Stiftung Altenburg
„Crazy Hambones” aus Berlin beim Jazznachmittag

Jahresfest der Ev. Lukas-Stiftung Altenburg am 14.07./15.07.2012

  • Samstag, 14.07.2012, im Andachts- und Veranstaltungsraum

14:30 Uhr Vortrag „Die Seele im Blick: In Krankheit und Krise auf die Spiritualität achten“

Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ

Psychiater und Psychoanalytiker

Professur für Spiritual Care, Universität München

Vielen Menschen in helfenden Berufen fällt es schwer, Patienten und Klienten auf ihre Spiritualität anzusprechen, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon im Jahr 1995 „Spiritualität“ als wichtigen Faktor zur Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens definiert hat. Geschieht es dennoch, so kommt es oft zu fruchtbaren Austausch und die therapeutische Beziehung erhält eine zusätzliche Qualität.

Professor Dr. med. Eckhard Frick, Psychiater, Psychoanalytiker und Theologe ist Inhaber des Lehrstuhls für „Spiritual Care“ an der Universität in München und beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Thematik. Er wird in seinem Vortrag in der Ev. Lukas-Stiftung, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Altenburg am Samstag, den 14. Juli 2012 um 14:30 Uhr auch Möglichkeiten und Chancen der spirituellen Anamnese aufzeigen, welche zunehmend als Ergänzung zur biopsychosozialen Befunderhebung verstanden wird.


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16:30 Uhr Live-Musik für die ganze Familie im Amphitheater

mit der Brenz-Band - Botschafter für Menschen mit Behinderung - aus Ludwigsburg (http://www.brenzband.de)

Ohne Noten und nur aus dem Gedächtnis spielen die 17 Ludwigsburger Musikanten auf Akkordeon, Ziehharmonika, Schlagwerk, Dudelsäcken, Kazoo, Mandoline, Keyboard, Bass und Fiddle ihr Publikum seit 35 Jahren in Grund und Boden. Die Hälfte der Bandmitglieder ist geistig behindert, die anderen behaupten, sie seien es nicht. Die Jüngste ist 28, die Ältesten sind 81 Jahre alt - und immer dabei. In Deutschland, Frankreich, Polen, Schweiz, Ukraine, Libanon, dem Volk der Goralen und zuletzt in Peking, Qingdao, Shanghai und auf der Chinesischen Mauer spielen sie ihren „schwäbischen Cajun“ für Arbeiter, Präsidenten und gekrönte Häupter. Mit ihren Konzerten in Gefängnissen und Palästen bauen sie Berührungsängste ab zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und zeigen, was geistig behinderte Menschen bei gezielter Förderung leisten können. Alle spielen ehrenamtlich, ihre Gagen spenden sie für ausgewählte humanitäre Projekte. Dafür haben die behinderten Künstler zahlreiche Ehrungen erhalten; sie sind Zeitzeugen im Haus der Geschichte und wurden als einzige Deutsche in Paris zu "Künstlern der UNESCO für den Frieden" ernannt. Auf Einladung der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg möchte die Band ihr Publikum anlässlich des Jahresfestes am Samstag, den 14. Juli 2012 ab 16:30 Uhr im Amphitheater der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg in der Zeitzer Straße 28 erneut in Grund und Boden spielen. Aber keine Angst, "die tun nichts, die wollen nur spielen!"

„Schwäbischer Chajun“

Was ist das? Cajun, gesprochen „keitschn“, war die Musik der schwarzen Sklaven auf den Baumwollfeldern Louisianas, ein Vorläufer des Jazz. Die Brenz-Band aus Schwaben ahmt ihn aber nicht nach, sondern die Musik entwickelte sich in diese Richtung, deshalb „schwäbischer Cajun“.


Der Eintritt ist frei!


Rahmenprogramm am Samstag, 14.07.2012, 13:00 - 18:00 Uhr auf dem Klinikgelände: Kaffee und Kuchen, Imbiss, Informationsstände: Familienzentrum, Kongohilfe, Hospiz-Verein, Photovoltaik-Anlage, Büchertisch, Eine Welt Laden, Seelsorge-Gesprächsecke, Horizonte-Stände.

Für Kinder: Ponyreiten, Torwand, Hüpfburg, Kinderschminken u.v.m.


  • Sonntag, 15.07.2012

10:00 Uhr Kantatengottesdienst (BWV 9)

in der St. Bartholomäikirche Altenburg mit Einführung von

Dr. med. Christian Schäfer

als Chefarzt

und Frau Susanne Krosse

als stellvertretende Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Altenburg

 
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